für alle statt für wenige

Unternehmenssteuerreform III – so nicht!


Im Januar 2017

Grossunternehmen und Steuerberater greifen den Service Public an

Wenn Unternehmen steuerlich entlastet werden, gerät der Service public unter Druck. Und die Steuerlast für die Büezerinnen und Büezer steigt.

Wer zahlt die Zeche, wenn der öffentlichen Hand das Geld fehlt, um die Löhne der Angestellten zu bezahlen? Wer blutet, wenn das Geld für Beratungsstellen und Kitas, für Bildung, Sport und Kultur etc. fehlt? Richtig: die Arbeiterinnnen und Arbeiter, die Konsumentinnen und Konsumenten, ich und du!

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind für die grossen Unternehmen Manövriermasse, die einem einzigen Ziel dienen: Profit. Die Unternehmen machen über Jahre hinweg hohe Gewinne. Sobald es ihnen schlecht geht, stellen sie Arbeitskräfte auf die Strasse: dann kann der Staat schauen. Diesen Staat mögen sie, die Bürgerlichen und die Rechten. Das ist ihr Verständnis von «sozialer Marktwirtschaft». Sie setzen auf die Angst der Beschäftigten vor dem Verlust des Arbeitsplatzes und pressen ihnen so in einem «demokratischen» Entscheid ungeheuerliche Zugeständnisse ab.

Damit eines klar ist: hier geht es nicht ums Malergeschäft an der Ecke. Es geht auch nicht um die Informatik-Klitsche oder die Werbeagentur. Die meisten KMU nehmen ihre soziale Verantwortung wahr. Die KMU profitieren kaum von der USR III.

Diese Änderungen verdienen den grossen Namen Reform nicht. Hier werden Privilegien für grosse Unternehmen geschaffen.  Soll nochmal jemand behaupten, die SVP sei die «Partei des kleinen Mannes», die FDP jene des Mittelstandes!

Deshalb Nein zum «Steuer-Bschiss» am 12. Februar 2017!