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Mitwirkungsbeitrag der SP Bern-Nord zum Nutzungszonenplan Allmenden

Mitwirkungsbeitrag der SP Bern-Nord zum Nutzungszonenplan Allmenden

Unsere Vorschläge bringen weniger Baumfällungen, weniger Erdbewegungen, mehr Respekt vor der „gewachsenen Allmend“ und auch wesentlich weniger Kosten, was der Stadtkasse gut täte. Sie bringen auch weniger Privatisierung der Allmenden, sondern tendenziell die Erhaltung einer Allmend für alle.

Grosse Allmend

Schon die Umzonungsvorlage vom 11. März 2007 war für uns schmerzhaft. Ein recht grosser Teil der Schutzzone der Hinteren Allmend wurde in ausstellungsrelevante Flächen umgezont: Parkplätze, Zirkusplatz (Flächen A1, A2 und A3).
Auf Grund des Drucks von AnwohnerInnen der Kleinen Allmend geht es im selben Stil weiter: Die Fläche von zwei Kunstrasenfeldern muss umgezont werden, was wir als Ergebnis des runden Tisches akzeptieren.
Dass die umzuzonende Fläche aber deutlich mehr als das doppelte der Kunstrasen­felder betragen soll, nehmen wir nicht hin. Wir betrachten es als weiteres „Geschenk“ von Stadtboden an die BEAEXPO (vgl. A1, A2, Und A3), zulasten der „Allmend für alle“.

Immerhin wird der Hyspaplatz nun doch nicht abgesenkt, was wir begrüssen. Das trotzdem vorgesehene „Baum-Massaker“ (es betrifft rund 100 Bäume!) lehnen wir klar ab. Es handelt sich um eine weitere Referenz an die BEAEXPO, welche die Bäume lieber möglichst weit von den Ausstellungshallen entfernt sehen will. Das würde die „grüne, grossflächige Allmend“ weiter beschneiden.

Kleine Allmend

Gegenüber der bisherigen Planung wird die Kleine Allmend um zwei Kunstrasenfelder entlastet. Die Fläche der zwei verleibenden Naturrasenfelder muss nicht umgezont werden. Die Stadt will die beiden Felder ausgerechnet an den Ort des bestehenden Hügels setzen, welcher als Folge abgetragen werden müsste. Dieser Aufwand könnte durch eine Verschiebung der Felder nach Nordosten eingespart werden.
Wir bekämpfen eine Verewigung der Parkierung von 500 Fahrzeugen durch eine Umzonung. Der Konflikt lässt sich dadurch erklären, dass einerseits der Stadtrat schon mehrmals erklärt hat, dass auf der Kleinen Allmend keine Parkierung mehr in Frage kommt und der Gemeinderat anderseits trotzdem einen Richtplan unterzeichnet hat, der eine Parkierung von 500 Fahrzeugen vorsieht.
Wir schlagen eine Übergangsregelung von ca. 10 Jahren vor: Während dieser Zeit dürfen die 500 Wagen noch parkiert werden, nachher soll Schluss sein. Ein Kiesbett für eine Allwetterparkierung einzurichten, lohnt sich daher nicht.

Mitwirkungsbeitrag (pdf/53kb)

 
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