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Oberstufe Lorraine bleibt! Jetzt online abstimmen. |
Die SP Bern-Nord setzt sich mit aller Kraft für die Oberstufe in der Lorraine
ein! Die gestrige Protestkundgebung auf dem Pausenplatz der Lorraineschule
hat den breiten Rückhalt des Twanner-Modells in der Quartierbevölkerung
deutlich gezeigt.
Seit Jahren werden die OberstufenschülerInnen der Lorraine erfolgreich nach dem Twanner-Modell unterrichtet. Schulleitung und Lehrerschaft möchten nun einen Schritt weiter gehen und haben ein Unterrichtsmodell entwickelt, das nicht nur die Grenzen zwischen
Real- und SekundarschülerInnern, sondern auch zwischen den Schuljahrgängen auflösen
will. Solche Unterrichtsformen sind anspruchsvoll und setzen Fachwissen und Motivation
voraus. Beides bringen die LehrerInnen der Lorraine mit. Um das neue Modell umsetzen
zu können, braucht der Schulkreis Breitenrain-Lorraine jedoch ein Entgegenkommen des
Kantons. Die kantonale Erziehungsdirektion hat eine Unterstützung jedoch abgelehnt,
worauf die Schulkommission eine Aufhebung der Oberstufe im Lorraineschulhaus beschlossen hat.
Wir akzeptieren diesen Entscheid nicht. Wenn auch Sie die Oberstufe mit dem
Twanner-Modell in der Lorraine erhalten wollen, unterstützen Sie unsere Online-Abstimmung auf dieser Homepage und treten Sie der Facebookgruppe „Oberstufe Lorraine bleibt“ bei.
Die SP Bern-Nord verlangt die rasche Umsetzung des Projekts in der Lorraine:
- weil es um Chancengleichheit geht:
Untersuchungen zeigen, dass selektivere Oberstufenmodelle vielen Kindern nicht
gerecht werden.
- weil es um Integration geht:
Die nur funktioniert, wenn der Unterricht individualisierter gestaltet wird und ge-
nügend Raum für die Bedürfnisse der Kinder besteht.
- weil es um Lernerfolge geht:
Die Erfahrung zeigt, dass Kinder gezielter gefördert werden und Lernziele besser
erreichen.
- weil es in einem Kinderleben um jedes Jahr geht:
Wenn wir zuwarten, verpassen Kinder Möglichkeiten, die sie so nicht mehr nach-
holen können.
- weil es um Wettbewerbsfähigkeit der Volksschule geht:
Privatschulen bieten erfolgreich individualisierte Unterrichtsformen an. Die Volks-
schule kann es sich nicht leisten, den Wunsch nach solchen Unterrichtsformen
unbeachtet zu lassen.
Deshalb dürfen die Schulkommission und die Erziehungsdirektion das Oberstufenprojekt
jetzt nicht scheitern lassen.
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